Schon beim Check-in erfolgt ein Kulturschock: Vor mir navigiert eine Frau mittels Sonar oder Radar durch die Wartenden. Von ihr ist NICHTS zu sehen – ein schwarzes Tuch von oben bis unten. Auch die Augen sind komplett durch den undurchsichtigen schwarzen Schleier verdeckt. Wenn sie stehen bleibt, ist nicht klar, wo vorne und wo hinten ist.
Lustiger geht es hinter mir zu: Ein mit einer kleinen Digitalkamera schwer beladener und von den Körpermassen gewichtiger schwitzender Mann gibt seiner Frau hilfreiche Anweisungen, wie sie mit den 5 Koffern auf dem Trolley, der grossen Tragtasche und den zwei kleinen Kindern umzugehen hat.
Alltag Airport.
Dafür aber Good News im Flugzeug: Endlich habe ich eine Fluggesellschaft gefunden die meiner würdig ist! Emirates. Die können was. Die Sitze sind bequem, das pro Sitz vorhandene Unterhaltungssystem funktioniert und ist mit ca. 300 Filmen unglaublich reichhaltig. Auch kann ich Emails schreiben und empfangen. Noch toller aber ist (und hier drückt die Reihenfolge keine Wertung aus) a) das Essen und b) die Flight Attendants. Sehr appetitlich.
Angekommen im Transfer Terminal von Dubai sind Scheiche und mehr Schleiereulen zu bestaunen, die sich im Mall-artigen Terminal unter Palmen bewegen und Chopard und Hermes hohe Umsätze bescheren.
In 2 Stunden geht es weiter – auf nach Singapur und hin zu meinem heissgeliebten Auto! Salam Aleikum bis dahin!