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Ein kurzer Kommentar. Die Seilwinde funktioniert. Und ist nützlich. Unterwegs durchs schottische Gelände genoss ich die wundervolle Aussicht und die sagenhaft intensiven Farben. Miss Pretty, meine neue Couch-Surfing Freundin, gab mir weitere Land-Ranger Karten mit auf den Weg. Karten, wo auch der kleinste Pfad verzeichnet ist. Diese wollte ich benutzen und die aufgezeigten Wege auskosten.
Einige Wege sind wirklich schmal – und benötigen ein gewisses Mass an Vernunft und Aufmerksamkeit. Wichtig ist es, ab und zu einen Blick auf die Karte zu werfen, um sich zu vergewissern, dass man immer noch dem richtigen Weg folgt. Seit gestern weiss ich, dass man dazu unter gewissen Umständen anhalten sollte.
Neben dem kleinen Fahrweg schien es genügend Platz zu geben, kein Grund also, speziell langsam zu fahren. Schnell musste ich merken, dass ich da offensichtlich falsch informiert war. Der Grund neben dem Weg war zwar grün, aber auch ca. 1 Meter tief und sumpfig. Der LandCruiser sank wie ein Stein. Und war in bedrohlicher Schräglage. 30 Grad? 40 Grad? Keine Ahnung, aber mulmig war mir schon. Auch mit gesperrten Diffs war das Auto nicht aus dem Graben zu bekommen. Vorwärts und rückwärts ging, aber zurück auf den Weg wollte er/sie (da habe ich mich noch nicht entschieden) nicht. Also raus aus dem Auto, hin zu nächsten Baum und das Seil der Seilwinde anständig festmachen. Es funktionierte. Unter lautem Ächzen und mit einem eigenartigen Blubbern im Sumpf hob sich der Bug des Land-Cruisers aus den sumpfigen Wogen. Nach einer kurzen Inspektion und der befriedigenden Feststellung, dass Toyota offenbar Qualität produziert, konnte die Weltreise fortgesetzt werden.